Friederike Janitza

Viele Bürger*innen, auch in ländlichen Regionen wie dem Kreis Kleve wollen eine Veränderung. Und zwar eine Veränderung hin zu mehr GRÜN. Einen verantwortungsvolleren Umgang mit der Natur, eine Klimapolitik, die sich nicht darauf ausruht, was bereits erreicht ist und sich in erster Linie in Diskussionen verliert und wenig umsetzt. Eine Veränderung hin zu mehr sozialer Gerechtigkeit, aber auch dem Willen innovative Ideen voranzutreiben und Dinge, die nicht rund laufen, endlich anzupacken. Nichtnur als Kandidatin für das Amt der Bürgermseisterin habe ich festgestellt, dass man gemeinsam viel erreichen kann und dass genau dieses „gemeinsam“ der einzige Weg ist. Es macht schlichtweg keinen Sinn Verbote aufzustellen oder Dinge im Alleingang durchbringen zu wollen. Jeder Mensch ist dazu bereit sich einzubringen, wenn er Teil von etwas ist, wenn er gebraucht wird und wenn er sieht, wozu es nützt. Verbote und Einschränkungen hingegen steht jedermann skeptisch gegenüber, insbesondere wenn er nicht weiß, was diese bezwecken sollen.

  • geboren in Rheurdt
  • Studium der Rechtswissenschaften in Marburg und Köln
  • Ehrenamtliche Betreuerin
  • Hobbies: Fahrrad fahren, Mountainbiken, Camping, Theater, Museum, DIY etc.
  • Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen seit 2018

Meine Dauerbrenner sind die Themen Tierwohl und Nachhaltigkeit. Sämtliche Versuche Verbraucher*innen zu einem bewussten und biologisch verantwortungsvollen Konsum zu bewegen, wie etwa der Druck der Haltungsform auf Verpackungen von Fleischwaren in Supermärkten und Discountern sind, gelinde gesagt, erbärmlich. Unsere Gesellschaft ist so weit weg von den tierischen Produkten und deren Haltung, dass sie zu dem abgepackten Lebensmitteln im Supermarkt jeglichen Bezug verloren haben. Und das ist auch ganz bewusst so gewollt. Aber kann das richtig sein? Können wir uns als Krone der Schöpfung betrachten und der Auffassung sein, dass wir verantwortungsvoll mit anderen Lebewesen umgehen, wenn uns ein Kilogramm Hackfleisch nicht mehr wert ist als 1,99 €? Wohl kaum. Wie also das Problem lösen? Gerade im Kreis Kleve mit den vielen Milch-und Fleischbauern wäre es ein Leichtes. Wir müssen aufhören unsere tierischen Produkte ins Ausland zu verkaufen. Exportfähigkeit ja, aber doch nicht auf Kosten des Tierwohls. Insbesondere nicht in ärmere Länder, in denen wir den Bauern durch unsere günstige Lebensmitteln die wirtschaftliche Existenz nehmen. Wir müssen das Bewusstsein schärfen und den Lebensmitteln, die wir vor Ort produzieren, ihren Wert zurückgeben. Die Bauern in unserem Kreis müssen mehr Wertschätzung für ihre Arbeit erfahren und es muss attraktiver sein, Tiere artgerecht zu halten und einen angemessenen Preis dafür zu erhalten. Dabei müssen wir sie unterstützen!

Bei mir ist das Glas nie halb voll oder halb leer. Es ist voll und es gibt immer eine Lösung!

friederike janitza

Das Thema Nachhaltigkeit ist zwar in unseren Köpfen und ständig in aller Munde, wirklich gelebt wird es jedoch von den wenigsten. Hier dürfen wir neben den großen Themen wie der Energiewende, auch die kleinen Entwicklungen nicht aus den Augen verlieren. Insbesondere im Kreis Kleve brauchen wir einen verlässlichen öffentlichen Nahverkehr und mehr Möglichkeiten, um den Individualverkehr endlich zu verringern. Dabei und bei vielen anderen Dingen zum Thema Mobilität muss das Rad jedoch nicht neu erfunden werden. Große Städte und Unternehmen haben bereits tolle, innovative Konzepte entwickelt, wir müssen sie nur noch auf unsere Bedürfnisse anpassen und umsetzen. Zum Thema Nachhaltigkeit gehört für mich auch die Förderung von Photovoltaikanlagen und Grünraumkonzepten, sowohl auf öffentlichen, als auch auf privaten Gebäuden. Hier gibt es zwar schon einige gute Ansätze, aber es ist noch Luft nach oben.

Als Direktkandidatin möchte ich in den nächsten Monaten mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch kommen und die Wählerinnen und Wähler von grünen Ideen überzeugen.