Die Fraktion im Kreistag
Die Grüne Geschäftsstelle

Karikatur zum Flughafen Weeze

Die Arbeit der Fraktion

Grüne Kleve

26. Juni 2017

Belgischen Schrottreaktor abschalten!

Zehntausende protestierten am 25. Juni gegen das Atomkraftwerk Tihange in Belgien. Müsste nicht auch der Kreis Kleve ein Signal setzen?

Grüne erwarten Einsatz des Landrates für die Abschaltung von Tihange

Bereits im Frühjahr letzten Jahres hatte die Grüne Kreistagsfraktion den Kreis Kleve aufgefordert, sich an der Klage der Städte-Region Aachen zu beteiligen.

Der Landrat hatte das abgelehnt.

In der Zwischenzeit haben sich die Besorgnisse über die Schrottreaktoren in Belgien gemehrt. Immermehr Riise taten sich auf. Neue Studien haben weitere Zweifel an der Sicherheit belegt.

https://www.tagesschau.de/inland/tihange-aachen-studie-101.html

 Der SPIEGEL hat zwischenzeitlich eine interaktive Karte zu möglichen Folgen eines Reaktorunglücks veröffentlicht.

Opens external link in new windowGAU-Simulation für das AKW Tihange, Fotostrecke - Quelle: Der Spiegel online, 24.06.2017

Wie man sieht: Ganz NRW könnte betroffen sein.

Der Spiegel berichtet: "Für die endgültige Abschaltung der beiden Atommeiler macht sich seit geraumer Zeit ein breites gesellschaftliches Bündnis aus Bürgern, Kommunen und Politik stark. Belgien plant, bis 2025 ganz aus der Atomenergie auszusteigen.Zu den Unterstützern der Menschenkette zählte auch Nordrhein-Westfalens designierter Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). "Die Reaktoren Tihange 2 und Doel 3 sorgen immer wieder für negative Schlagzeilen", sagte Laschet im Vorfeld. "Vor allem die Menschen in der gemeinsamen Grenzregion Nordrhein-Westfalen - Niederlande - Belgien sorgen sich angesichts der eklatanten Sicherheitsmängel um ihre Gesundheit".

Nachdem der CDU-Landesvorsitzende und Ministerpräsident des Landes NRW schon Bedenken gegen das belgische AKW äußert - wäre es nicht an der Zeit, wenn auch die heimische CDU und der Landrat sich stärker gegen die belgischen AKW stellen?

Am letzten Wochenende haben zigtausende Menschen mit einer 90 km langen Menschenkette ihre Bedenken geäußert. Die Mehrheitsfraktion sollte sich einen Ruck geben und sich stärker für das Thema interessieren!

INFO: Das Gutachten des ISR zum Download

Hier können sie das komplette Gutachten des Instituts für Sicherheit und Risikowissenschaften in Wien herunterladen