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Grüne: Qualität mit Fakten untermauern
Ein Gütesiegel für die heimische Landwirtschaft, Ausbau der regenativen Energien, mehr Wohnraum für Problemgruppen und ein Gutachten zur Umweltsituation fordern die Grünen u.a. im Rahmen der Haushaltsberatungen.KREIS KLEVE. Schwerpunkte wollen die Grünen im Haushalt 2009 auf Kreisebene setzen. Damit das Thema Umwelt nicht abhängig sei von der Tagesform der Kreistagsmitglieder, sollten grundsätzlich zehn Prozent der RWE-Dividende für regenerative Energien genutzt werden.
An der Uni Bielefeld wird Grünen-Fraktionsvorsitzende Ute Sickelmann eruieren, ob 500 000 Euro ausreichen für ein Gutachten zur Umweltsituation im Kreis: Wie viele Schadstoffe belasten Boden, Wasser, Luft? Wenn der Kreis auf Agro-Business (Ausbau der Landwirtschaft) als Schlüsselindustrie setzt, müsse er die Marke' Niederrhein „Qualität hat ein Zuhause" nicht einfach als Schlagwort „herauspusten", so Heinfrid van de Loo, sondern es mit Fakten untermauern. Und höherer Belastung, z.B. durch mehr Logistik, vorbeugen. Bio-Landbau gelte es zu stärken.
Ergänzen wollen die Grünen den CDU-Antrag auf wissenschaftliche Untersuchung des Wohnraumes für ältere Menschen (50 000 €) aus aktuellem Anlass auch um Analyse des Wohnraums für Studierende (Fachhochschule). Das Ziel: moderner, energiesparender Geschoss-Wohnungsbau, auch für Familien mit Kindern.
Weitere Anträge: Verbraucherberatungsstelle einrichten mit Schwerpunkt Finanzberatung, eine Stelle mehr für Caritas-Schuldherberatung, mehr Geld für Caritas-Suchtberatung, für Selbsthilfebüro Wohlfahrtsverband, drei biologische Stationen, das deutsch-niederländische Theater mini-art.
NRZ Kleve












