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Grüne Kleve

2. Dezember 2015

Grüne Idee - Kliniken im Kreis Kleve werden Lehrkrankenhaus

Eine von den Grünen im Kreistag vorgeschlagene Idee steht nun kurz vor der Realisierung: Die vier Kliniken des Katholischen Karl-Leisner-Klinikverbundes dürfen ab April 2016 Ärzte im Praktischen Jahr (also nach der Abschluss des Studiums) ausbilden.

Bekanntlich hat der Kreis Sorgen, dass aich auf Dauer nicht genügend Ärzte in den ländlichen Regionen niederlassen. Die Grünen hatten mit ihrem Vorschlag die Hoffnung verbunden, dass während des Aufenthaltes im Lehrkrankenhaus die Reize der Region den Nachwuchsärzten besser bekannt werden und sie so eher bereit sind, an den Niederrhein zu ziehen. Der Vorschlag der Grünen ist auf der Pflegekonferenz diskutiert worden und fand Anklang bei den einheimischen Kliniken.

Ute Sickelmann, Sprecherin der Grünen im Kreistag Kleve: "Wir freuen uns, dass die Katholischen Kliniken im Kreis nun erfolgreich einen Vertrag mit der medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf abschließen konnten. Wir wünschen dem Modell viel Erfolg!" _______________________________________________________________________________________________

Anbei dokumentieren wir die Pressemitteilung des Trägerverbundes des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums im Kreis Kleve.

Das Antonius-Hospital in Kleve - Foto: Thomas Velten

Karl-Leisner-Klinikum wird akademisches Lehrkrankenhaus

Praktisches Jahr an allen vier Krankenhaus-Standorten möglich – Start 2016

Die Vereinbarung zur Zusammenarbeit ist unterzeichnet: Das Katholische-Karl-Leisner-Klinikum wird zum 1. April 2016 Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Damit können die Medizinstudenten der renommierten Universität ihr Praktisches Jahr (PJ) als letzten Baustein des Medizinstudiums nach dem Examen in den vier Krankenhäusern des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums in Kleve, Goch, Kalkar und Kevelaer absolvieren.

"Die neue Partnerschaft unterstreicht die hohe Versorgungsqualität unseres Klinikums", betont Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Enders. "Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, von der alle Beteiligten profitieren werden: die Universität, das Klinikum, die angehenden Ärzte und nicht zuletzt die Menschen im Kreis Kleve."

Die Universität Düsseldorf hat hohe Ansprüche an ihre verschiedenen Lehrkrankenhäuser. Das Katholische Karl-Leisner-Klinikum erfüllt die strukturellen Voraussetzungen für eine qualifizierte Ausbildung etwa durch eine umfassende Weiterbildungserlaubnis der Chefärzte, Kliniken und Fachabteilungen.

Die volle Integration der "PJler" in die medizinischen Behandlungs-abläufe sowie laufende Fortbildungen sind die Eckpfeiler des Curriculums.

Die Partnerschaft zwischen der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und dem Katholischen Karl-Leisner-Klinikum sieht darüber hinaus einen verstärkten Austausch in Wissenschaft, Forschung und Lehre vor.

"Die neue Partnerschaft ist für uns und die Region eine Investition in die Zukunft", so Professor Volker Runde, ärztlicher Direktor des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums. "Wir möchten gute Nachwuchsärzte langfristig an das Katholische Karl-Leisner-Klinikum binden", erklärt er weiter.

Künftig können demnach pro Jahr bis zu 27 angehende Mediziner ihr praktisches Jahr im Wilhelm-Anton-Hospital Goch, im St.-Nikolaus-Hospital Kalkar, im Marienhospital Kevelaer und im St.-Antonius-Hospital Kleve absolvieren.

Das Praktische Jahr steht am Ende des insgesamt fünf Jahre dauernden Medizinstudiums und muss obligatorisch in der Inneren Medizin sowie in der Chirurgie abgeleistet werden.

Ein drittes Fach können die jungen Mediziner frei wählen.

Quelle: Katholische Karl-Leisner-Trägergesellschaft, Kleve 23.10.2015, Christian Weßels
www.kkle.de/presse/23-10-15.html

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